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Bienenstich und Wespenstich
Sticht eine Biene oder Wespe (Hornisse oder Hummel ebenso) ist dies eine Verteidigungsreaktion des Insekts auf mögliche Angreifer.
Tipp 1) Damit es erst gar nicht zu einem Bienenstich oder Wespenstich kommt, provozieren sie die kleinen Brummer nicht, indem Sie wild umher fuchteln oder gar nach ihnen schlagen.
Tipp 2) Decken Sie süße Speisen und Getränke im Freien ab, wenn Sie sie gerade nicht konsumieren. Achten Sie beim Essen/Trinken darauf, dass keine Wespe oder Biene etc. in den Mundraum gelangt (z.B. mit dem Schluck Cola). Sticht das Insekt im inneren Halsbereich zu, schwillt die Stelle u.U. so stark an, dass die Luftröhre verengt und somit Erstickung droht. In so einem Fall ist unverzüglich der Notarzt zu rufen. Währenddessen die Halspartie kühlen (s. Tipp 4).
Tipp 3) Steckt der Giftstachel noch in der Haut, muss dieser mit einer Pinzette o.ä. entfernt werden. Nicht an der Giftblase, sondern am Stachel anpacken!
Tipp 4) Kühlen des Bienenstichs, bzw. Wespenstichs, mit kaltem Wasser oder Eis. Das Kühlwasser / -eis in geeigneten Behälter geben und betroffene Stelle darin kühlen oder Tuch oder Verband tränken und um den Bienenstich oder Wespenstich wickeln.
Tipp 5) Stiche auf der Haut lindert man mit Quarkumschläge. Hierzu tragen Sie 1-2 EL Speisequark auf die Stichstelle auf. Umwickeln sie die Quarkmasse mit einer Frischhaltefolie bestmöglich (z.B. am Arm wird der Arm mit umwickelt, am Bauch der Bauch mit Rücken, am Bein das Bein usw.). Darüber wird mindestens eine Lage Verbandsmull oder normaler Verband zur Fixierung gewickelt. Der Quark kühlt die Stichstelle und zieht das Gift aus der Haut. Zudem kann man den Juckreiz durch das allseits beliebte Kratzen nicht verschlimmern, da die Stelle bedeckt ist.
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