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Durchfall

Mögliche Ursachen für Durchfall gibt es viele da wären

  • Stress oder psychisch bedingte Durchfälle
  • Ernährungsbedingte Durchfälle bis hin zur Lebensmittelvergiftung
  • Allergien und Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln
  • Erkrankungsbedingte Durchfälle durch Bakterien, Viren oder Pilzen
  • Chronische Erkrankung des Verdauungstraktes
  • Reizdarm-Syndrom (RDS)
  

 

.Stress oder psychisch bedingte Durchfälle

Mögliche Auslöser

Aufregung, Überarbeitung (Burn-out) denn damit gehen unregelmäßiges Schlafen und Essen einher, jegliche Form von Ängsten (Prüfungsangst, Verlustangst, etc.) meist sind diese in der unterbewussten Wahrnehmung angesiedelt, traumatische und negative Erlebnisse, Trauer (z.B. Liebeskummer)... 

 

Abhilfemaßnahmen

Verhalten
- Aktive Entspannung (Yoga, Pilates oder manchmal hilft auch Joggen) und bewusstes Erlernen von Atemtechniken
- Effektives Zeitmanagement im Berufsalltag (Prioritäten setzen: Dringendes und Wichtiges zuerst) und lernen hin und wieder NEIN zu  sagen -
  halsen Sie sich nicht zu viel auf.
- Nach dem Tag im Büro “abschalten” durch Sport oder Entspannung, auch ein Tratsch mit Freunden bringt ein wieder auf schöne Gedanken.
- Ängste erkennen und aktiv versuchen zu bewältigen

 


- Achten Sie auf Ihren Elektrolyt- und Flüssigkeitshaushalt.
- Gespräch mit einem Psychologen oder Arzt

Ernährung
- Leicht verdauliche Lebensmittel (z.B. Kartoffeln, Reis, gedünstetes Gemüse, Bananen) konsumieren
- Ballaststoffreiche Nahrung vorübergehend reduzieren (z.B. weniger frisches Obst)
- Nehmen Sie sich Zeit für’s Essen und kauen Sie gut (20-30 mal pro Bissen) - Essen Sie bewusst
- Essen Sie regelmäßig (z.B. 5 kleinere Portionen über den Tag verteilt)

Hausmittel und Medikamente
- Durchfallmittel (z.B. ImmodiumAkut, Loperamid, etc.) ist nur in Notfällen zu empfehlen.
- Elektrolytenlösung (z.B. ELOtrans)
- Darmfreundliche Tees (z.B. Magen-Darm-Tee) bestehend aus Pfefferminze, Kamille, Kümmel, Anis, Fenchel, Melisse, Baldrian, Zimt, usw.

Ernährungsbedingte Durchfälle

Dieser Durchfall tritt meist sporadisch auf. Sollte aber der Verdacht bestehen, dass es sich um eine Lebensmittelvergiftung handelt, rufen Sie bitte sofort den Arzt oder in akuten Fällen den Notruf.

Mögliche Auslöser

Verdorbene Lebensmittel, zu schnelles Essen, zu hastiges Essen, zu üppiges Essen, ...

Abhilfemaßnahmen

Verhalten
- Bei einer Lebensmittelvergiftung sofort den Arzt verständigen
- Achten Sie auf Ihren Elektrolyt- und Flüssigkeitshaushalt.

Ernährung
- Leicht verdauliche Lebensmittel (z.B. Kartoffeln, Reis, gedünstetes Gemüse, Bananen) konsumieren
- Zuckerhaltige Nahrung vorübergehend reduzieren (z.B. weniger Süßes)

 


- Kaufen Sie qualitativ hochwertige Nahrungsmittel (z.B. Bio-Produkte)
- Achten Sie beim Kauf auf das Mindesthaltbarkeitsdatum
- Lagen Sie Lebensmittel so kurz wie möglich, besonders Obst und Gemüse (das gilt auch für Kühlschranklagerung)
- Überprüfen Sie vor Verzehr die Halbarkeit.

Hausmittel und Medikamente
- Elektrolytenlösung (z.B. ELOtrans) bei mehrtägigem Durchfall
- Darmfreundliche Tees (z.B. Magen-Darm-Tee) bestehend aus Pfefferminze, Kamille, Kümmel, Anis,
  Fenchel, Melisse, Baldrian, Zimt, usw.

Allergien und Unverträglichkeit von Nahrungsmitteln

Allergie und Unverträglichkeit werden wie folgt grob unterschieden. Eine Allergie ist eine Reaktion des Immunsystem, welches bei bestimmten Stoffen mit Reizung (z.B. Augen- und Hautreizungen) oder auch Durchfall reagiert. Bei einer Unverträglichkeit hingegen fehlen dem Körper ganz oder teilweise Enzyme zum Verstoffwechseln gewisser Nahrungsmittel. Unerwünschte Darmbakterien und Pilze ernähren sich von den unverdauten Nahrungsresten (Laktose, Fruktose, ...) und vermehren sich. Zudem bindet der Zucker Wasser, so das der Stuhl stark weich bis wässrig wird. Beide Effekte führen dazu, dass der Darm den Entleerungsvorgang beschleunigt und somit den Durchfall auslöst, quasi um sich selbst zu schützen.

1. Die Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit, Lactoseintoleranz)

Bei der Laktoseintoleranz sind die Auslöser Milchprodukte, die den Milchzucker enthalten und alle anderen Lebensmittel (Süßigkeiten, Fertigprodukte, ...), die Voll- und Magermilchpulver, Molken- und Süßmolkenpulver, Lactose/Laktose, Sahne, Milch, Quark, Joghurt, Buttermilch, etc. enthalten. Zweifelhaft sind auch Angaben wie “Zuckerstoffe”. Nicht nur die Milch von der Kuh sondern auch von der Ziege enthält den Milchzucker.

Diagnose

- Menschen, die unter Laktoseintoleranz leiden, klagen über Blähungen, Völlegefühl, Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe, gelegentlich Verstopfung,
  dann wieder Durchfall. Die Lebensqualität ist, je nach Schwere der Laktoseintoleranz, sehr stark gemindert.

- durch Führen von Aufzeichnungen darüber, was gegessen wurde und ob Beschwerden aufgetreten sind, kann ein Verdacht erhärtet werden
- Diagnoseverfahren beim Arzt: H2-Atemtest und Blutzuckertest nach normiertem Konsum von Laktose.

Abhilfemaßnahmen

- Lebenslange Diät (Nahrungumstellung) durch Meiden laktosehaltiger Produkte
- Zuführen des Enzyms Laktase zum Spalten der Laktose (z.B. die Nahrungsergänzung Laktrase)

Zu vermeidende Lebensmittel bei Laktoseintoleranz
- Voll- und Magermilchpulver, Molken- und Süßmolkenpulver, Lactose/Laktose, Sahne, Milch, Buttermilch, Joghurt, Quark sowie Produkte, die
  die eben genannten Inhaltsstoffe aufweisen.

Eventuell konsumierbare Milchprodukte bei Laktoseintoleranz
- laktosefreie Milch, Sahne, Käse etc. Diese Produkte sind entsprechend gekenngezeichnet - meist auch teurer
- Käse mit 0g Kohlehydraten in der Nährwertangabe
- manche saueren Naturjoghurts

Ersatzprodukte auf Reis- oder Sojabasis werden ebenfalls von den Betroffenen konsumiert.

 

2. Fruktoseintoleranz (Fruchtzuckerunverträglichkeit, Fructoseintoleranz)

Bei der Fruktoseintoleranz ist der Auslöser der Fruchtzucker. Fruchtzucker, auch Fruktose (oder Fructose), wie der Name bereist vermuten lässt, ist in Obst und Säften vorhanden.
Als ob das nicht bereits schlimm genug wäre, gilt hier Vorsicht da der Kristall-, Haushalts- oder Kochzucker aus Rübenzucker, manchmal auch Rohrzucker, besteht. Diese Zucker sind Zweifachzucker und bestehen aus Glucose und eben auch aus Fruktose. Aus diesem Grund besteht bei Fruktoseintoleranz auch eine Intoleranz gegenüber allen mit herkömmlichen Zucker hergestellten Lebensmitteln.

Diagnose

- Menschen, die unter Frukoseintoleranz leiden, klagen über Blähungen, Völlegefühl, Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe, Verstopfung und Durchfall.
- durch Führen von Aufzeichnungen darüber, was gegessen wurde und ob Beschwerden aufgetreten sind, kann ein Verdacht erhärtet werden
- Diagnoseverfahren beim Arzt: H2-Atemtest und Blutzuckertest nach normiertem Konsum von Fruktose.

Abhilfemaßnahmen

- Stenge Diät (Nahrungumstellung) durch Meiden und Mindern fruktosehaltiger Produkte, kohlehydratreicher Ernnährung. Eine persönliche und
  umfangreiche Ernährungsberatung durch den Arzt oder Ernährungstherapeuten sind hier unbedingt zu empfehlen, da das “was ess ich heute”
  nahezu komplett neu erlernt werden muss.

Zu vermeidende Lebensmittel bei Fruktoseintoleranz
- Süßigkeiten von A-Z und süße Getränke, Säfte
- Dressings, Fertigsoßen, Ketchup u.ä.
- Trockenobst, Honig, Haushaltszucker

Eventuell konsumierbare Produkte bei Fruktoseintoleranz, da relativ fruktosearm
- Gemüse
- Beerenobst in Maßen
- Fisch, Eier, Fleisch
- Kartoffel, Reis

 

3. Glutenintoleranz (Glutenunverträglichkeit, Zöliaktie, Sprue)

Der Körper reagiert bei einer Glutenunverträglichkeit überempfindlich auf Gluten, ein Bestandteil von Getreide (Weizen, Gerste, Roggen und Hafer). Ähnlich wie bei anderen Nahrungsunverträglichkeiten, beeinträchtigen die unverdauten Nährstoffe den Darm und reizen dessen Schleimhaut.
Symptome der Glutenintoleranz (Sprue) sind Durchfall, Blähungen, Völlegefühl, Erbrechen, Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit und Wachstumsstörungen. Aufgrund des Vitamin und Mineralstoffmangel können auch Folgesymptome, wie vermehrt Zahnschäden, Knochen- oder Gelenkschmerzen und eine erhöhte Blutungsneigung, sich erst bemerkbar machen.

Diagnose

- bei Menschen, die unter Glutenintoleranz leiden, treten o.g. Symptome auf
- durch Führen von Aufzeichnungen darüber, was gegessen wurde und ob Beschwerden aufgetreten sind, kann ein Verdacht erhärtet werden
- Diagnoseverfahren beim Arzt: Blutuntersuchung nach bestimmten Antikörpern, Endoskopie (Darmspiegelung), ggf. Entnahme von Gewebeproben
  aus dem Darm.

Abhilfemaßnahmen

- Möglichst Glutenfreie Ernnährung. Eine persönliche und umfangreiche Ernährungsberatung durch den Arzt oder Ernährungstherapeuten ist auch
  hier unbedingt zu empfehlen, da das “was ess ich heute” nahezu komplett neu erlernt werden muss.

Zu vermeidende Lebensmittel bei Glutenintoleranz
- alles glutenhaltige, z.B. Weizen, Roggen, Gerste, Wildreis, Grünkern, Dinkel und Hafer (...) sowie Produkte, die diese Zutaten enthalten.

Konsumierbare Produkte bei Glutenintoleranz
- alles glutenfreie, z.B. Reis, Mais, Hirse, Buchweizen und Soja ...

Erkrankungsbedingte Durchfälle durch Bakterien, Viren oder Pilze

Durchfall auslösende Viren, Bakterien und Pilze gibt es viele. Prinzipiell hat jeder von uns eine bestimmte Anzahl von diesen Parasiten im Darm, bedingt durch die Nahrung, die wir täglich aufnehmen. Um herauszufinden, was den Durchfall ausgelöst hat, muss der Arzt eine Stuhlprobe zur Untersuchung in ein Labor einschicken, wo diese auf die vom Arzt angegebenen potentiellen Erreger überprüft wird. Solange Sie aber noch auf die Ergebnisse warten und der Durchfall andauert, beachten Sie bitte die Vorschläge in den Abschnitten “Stressbedingte Durchfälle” und “Ernährungsbedingte Durchfälle” für Verhalten und Ernährung.

Chronische Erkrankung des Verdauungstraktes

Die zwei bekanntesten chronischen Erkrankungen des Dams sind Colitis ulcerosa (CU) und Morbus Crohn. Diese beiden Krankheitsformen ähneln sich ihrem Auftreten sehr. Colitis ulcerosa ist eine Entzündung, die vorwiegend im Dickdarm auftritt, während bei Morbus Crohn meist der Dünndarm, aber auch Bereiche vom Magen bis Dickdarm, betroffen sind.
Bei der Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind die Symptome Durchfall (z.T. schleimig und mit Blutbeimengungen), Bauchschmerzen, sowie sekundär Müdigkeit und Gewichtsverlust. Morbus Crohn tritt in Schüben auf, d.h. das der Patient zwischen den Krankheitsphasen eine gewisse Zeit nahezu beschwerdefrei leben kann. Bei diesen ernstzunehmenden Krankheiten, Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, sollten Sie unbedingt zum Arzt, der Ihnen dazu detailiertere Informationen geben wird.

Reizdarmsyndrom (RDS)

Werden alle anderen Möglichkeiten für häufigen Durchfall und Verdauungsbeschwerden ausgeschlossen, lautet die Diagnose meist Reizdarmsyndrom. Hierbei reagiert der Darm desöfteren gereizt, ohne dass eine offensichtliche physikalische Ursache vorliegt.

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